Freitag, 14. November 2014

Feels like Robinson Crusoe....

Den Sonnenaufgang selbst haben wir nicht geschafft, trotzdem waren wir so früh wach, dass es für ein paar einsame Poolrunden und ein gemütliches Frühstück zeitlich gut gereicht hat. Um 8.30 Uhr wurden wir dann vom Shuttle zum Pier gefahren um dort mit haufenweise anderer Touristen auf die Fähre nach Phangan zu warten. Woher die nur alle kamen, gefühlt waren wir ziemlich alleine auf der Insel :-) An Deck oben waren schon 4 Jungs und ein Mädel mit lauter Musik am Tanzen, bereits mit jeder Menge leerer Changdosen - es war nicht mal 10!!!! Das konnte ja heiter werden.... Nach ner Stunde haben wir auf Koh Phangan angelegt und ich war seeeehr froh, dass die 5 nicht in den gleichen Shuttle gesetzt wurden :-) mit uns war nur noch ein Päarchen aus Österreich dabei, die gerade auf Weltreise waren! Vielleicht ne halbe Stunde später wurden wir am Strand bei unserem Domizil abgesetzt und ein netter Neuseeländer an der Rezeption hat uns erzählt, dass wir die letzten Gäste sind, ehe sie nun für 3 Wochen zu machen. Es sind keine Angestellten mehr da und wir sind ganz alleine! Wenn wir was brauchen, hilft das Restaurant gerne weiter. Einen Upgrade zum Beachbungalow gabs auch noch, weil der von uns gebuchte beim letzten Sturm beschädigt wurde, wunderbar :-) Mit freudiger Erwartung haben wir unseren Bungalow betreten und haben dann beide nur gegrinst. Es war "nett" und die Wandbilder haben uns zum Schmunzeln gebracht. 



Aber das Wichtigste war da, ein großes Bett, eine Toilette und ne Dusche (mussten später nur feststellen, dass der Wasserdruck eher spärlich bis nicht vorhanden war!) und der herrliche Strand direkt vor der Nase :-)  Den haben wir auch sofort besetzt und unsere Flagge gehisst, bzw unser Handtuch hingeworfen. Das Wasser hat Badewannentemperatur und während Ricardo seine Siesta gehalten hat bin ich mehrmals Baden gewesen. Hin und wieder kam mal jemand von den angrenzenden Luxusressorts des Weges aber ansonsten waren wir ziemlich allein. 


Auf der Fahrt hierher hat Ricardo einen kleinen Ort gesehn, den wir am Nachmittag dann erkundet haben. Eskorthunde hatten wir auch schon wieder dabei und sogar Babykatzen gesehn :-) Viele nette ursprüngliche Kneipen und Bars verstecken sich da hinter den Luxustempeln, welchen wir am Abend wieder einen Besuch abstatten wollen. Nach nem Stop in nem Café, wo wir die Österreicher wieder gesehn haben, sind wir zurück an unseren Strand. Langsam zogen dunkle Wolken auf und erfahrungsgemäß sollte man nicht lange warten um sich ein sicheres Plätzchen zu suchen. Haben's gerade noch bis ins Restaurant geschafft und schon ging's los! Zeit für das erste Singha, gezwungenermaßen! Nachdem es aufgehört hatte sind wir ein Stückchen den Strand hoch, wo sich Ricardo in die sanften Hände einer Thaidame gegeben hat, ich hab derweil den Thais beim Volleyball zugeschaut, gelesen und die Ruhe nach dem Sturm genossen :-)


Nach der Tröpfchendusche sind wir los zum Abendessen und haben uns in ne Reggaebar gelegt. Schön gechillt haben wir so den Tag ausklingen lassen. 

Mit dem Rauschen des Meeres und dem Brummen des Ventilators sind wir auch schnell in den Schlaf abgetaucht :-)

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