Beim Frühstück, lecker Pancake mit Banane und Chocolate, hat es sich Won, die Strandkatze auf mir gemütlich gemacht :-) Als sie nach ner halben Stunde genug Streicheleinheiten hatte, konnten wir an den Strand ein bischen Sonnen und Schnorcheln. Bei Ebbe ist man allerdings gefährlich nahe an den Steinen und den Korallen....
Kurz nach Mittag sind wir mit dem Longtailboot rüber zur Touristenhochburg. Wahnsinn was da Boote angelegt sind und wieviele Touristen den Strand bevölkern, was mag da nur zur Hochsaison los sein! Gut, dass die alle nach ner Stunde wieder abtransportiert werden. Trotzdem waren wir wieder mal froh, alles richtig gemacht zu haben und am idyllischen anderen Ende der Insel gestrandet sind :-)
Das Wasser in der Bucht war so seicht, man konnte locker 100m und mehr durch das warme Meer waten. Es war wirklich Pipi-Wasser, so warm und somit war klar, woher der Name der Insel stammte ;-)
Gegen späten Nachmittag sind wir zum Viewpoint hoch marschiert und ja, es war schon wieder steil!!! Uns lief das Wasser nur so runter, soviel Singha konnten wir gar nicht trinken ;-) angekommen am Viewpoint 1, waren wir überrascht, dass es doch so schnell ging. Haben die Aussicht genossen, einem russischen selbstverliebten Päarchen beim FotoShooting zugesehen und gewartet bis das Donnergrollen und der kurze Regen vorbeigezogen waren. Danach zum Viewpoint 2, der Weg hat uns nochmal mindestens 1 Liter Blut und Schweiß gekostet, aber es hat sich gelohnt. Mit uns waren noch hundert andere auf dem Plateau und haben wild fotografierend auf den Sonnenuntergang gewartet. Würden die pro Foto 10 Bath verlangen (25 Cent), die wären stinkreich!!! Leider war der ganze Bereich muslimisch, deshalb gabs anstatt Singha Coconut und Lemonshake. Die Sonne ging hinter einer dicken Wolke und der Insel unter, trotzdem war's total schön :-)
Als es "vorbei" war sind wir durch den Dschungel zurück zum Resort gelaufen. Ab dem Moment war ich den Muslimen dankbar für die Besetzung des Viewpoints und für das Alkoholverbot. Ich kam wirklich an meine Grenzen und bin Ricardo leise vor mich "hinwimmernd" hinterhergedackelt. Ab und zu hab ich gesungen um mich abzulenken.... Ein kleiner Trampelpfad ging da durch den dunklen Dschungel, es waren zum Glück immer wieder Schilder wo es zum Resort ging und trotzdem war ich immer wieder unsicher, ob wir auch die richtige Abzweigung genommen haben. Die Schatten welche unsere Taschenlampen geworfen haben, die unzähligen Geräusche und der nicht enden wollende Dschungel können durchaus neben Adrenalin auch "Angstpipi" erzeugen - Mann, was musste ich auf Toilette! Ich glaub, Ricardo fands lustig und ich irgendwann auch, als wir die Lichter vom Resort entdeckt haben :-) Selbst nach der kalten Dusche wollte es einfach nicht aufhören nachzuschwitzen! Jetzt hatten wir uns aber das erste Singha des Tages so richtig verdient, was wir an der Bar auch umgehend bestellt haben. Den Abend haben wir abwechselnd an der Bar und im Restaurant verbracht. Der Adrenalinrausch ist langsam einem anderen gewichen und so haben wir uns irgendwann wieder in unsere Höhle zurückgezogen :-)
















































