Dienstag, 18. November 2014

Durch den Dschungel

Haben in unserer Höhle sehr gut geschlafen. Höhle deswegen, weil wir den Stoff rund ums Bett der als Moskitonetz dient komplett verrammelt haben. Wie gesagt, der Dschungel hat viele Bewohner und nachdem das Bad offen ist.... 


Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir am Strand, hätte ich mir ja nicht träumen lassen, dass ich im Urlaub freiwillig jeden Morgen um 6 aufstehe!!!! Vielleicht gewöhne ich mich ja so daran, dass ich künftig pünktlich in der Arbeit bin ;-)


Beim Frühstück, lecker Pancake mit Banane und Chocolate, hat es sich Won, die Strandkatze auf mir gemütlich gemacht :-) Als sie nach ner halben Stunde genug Streicheleinheiten hatte, konnten wir an den Strand ein bischen Sonnen und Schnorcheln. Bei Ebbe ist man allerdings gefährlich nahe an den Steinen und den Korallen.... 


Kurz nach Mittag sind wir mit dem Longtailboot rüber zur Touristenhochburg. Wahnsinn was da Boote angelegt sind und wieviele Touristen den Strand bevölkern, was mag da nur zur Hochsaison los sein! Gut, dass die alle nach ner Stunde wieder abtransportiert werden. Trotzdem waren wir wieder mal froh, alles richtig gemacht zu haben und am idyllischen anderen Ende der Insel gestrandet sind :-) 

Das Wasser in der Bucht war so seicht, man konnte locker 100m und mehr durch das warme Meer waten. Es war wirklich Pipi-Wasser, so warm und somit war klar, woher der Name der Insel stammte ;-)


Gegen späten Nachmittag sind wir zum Viewpoint hoch marschiert und ja, es war schon wieder steil!!! Uns lief das Wasser nur so runter, soviel Singha konnten wir gar nicht trinken ;-) angekommen am Viewpoint 1, waren wir überrascht, dass es doch so schnell ging. Haben die Aussicht genossen, einem russischen selbstverliebten Päarchen beim FotoShooting zugesehen und gewartet bis das Donnergrollen und der kurze Regen vorbeigezogen waren. Danach zum Viewpoint 2, der Weg hat uns nochmal mindestens 1 Liter Blut und Schweiß gekostet, aber es hat sich gelohnt. Mit uns waren noch hundert andere auf dem Plateau und haben wild fotografierend auf den Sonnenuntergang gewartet. Würden die pro Foto 10 Bath verlangen (25 Cent), die wären stinkreich!!! Leider war der ganze Bereich muslimisch, deshalb gabs anstatt Singha Coconut und Lemonshake. Die Sonne ging hinter einer dicken Wolke und der Insel unter, trotzdem war's total schön :-)


Als es "vorbei" war sind wir durch den Dschungel zurück zum Resort gelaufen. Ab dem Moment war ich den Muslimen dankbar für die Besetzung des Viewpoints und für das Alkoholverbot. Ich kam wirklich an meine Grenzen und bin Ricardo leise vor mich "hinwimmernd" hinterhergedackelt. Ab und zu hab ich gesungen um mich abzulenken.... Ein kleiner Trampelpfad ging da durch den dunklen Dschungel, es waren zum Glück immer wieder Schilder wo es zum Resort ging und trotzdem war ich immer wieder unsicher, ob wir auch die richtige Abzweigung genommen haben. Die Schatten welche unsere Taschenlampen geworfen haben, die unzähligen Geräusche und der nicht enden wollende Dschungel können durchaus neben Adrenalin auch "Angstpipi" erzeugen - Mann, was musste ich auf Toilette! Ich glaub, Ricardo fands lustig und ich irgendwann auch, als wir die Lichter vom Resort entdeckt haben :-) Selbst nach der kalten Dusche wollte es einfach nicht aufhören nachzuschwitzen! Jetzt hatten wir uns aber das erste Singha des Tages so richtig verdient, was wir an der Bar auch umgehend bestellt haben. Den Abend haben wir abwechselnd an der Bar und im Restaurant verbracht. Der Adrenalinrausch ist langsam einem anderen gewichen und so haben wir uns irgendwann wieder in unsere Höhle zurückgezogen :-)

Gestrandet

Wir mussten leider schon um 6.30 Uhr morgens mit dem Taxi zum Pier, sonst hätten wir es sicher noch ganz lange in dem weichen Bett ausgehalten (in der Regel sind die Matratzen ganz schön hart!). Ein langer Reisetag stand uns bevor: 7.15 Fähre nach Surat Thani, dann Minibus nach Krabistadt, dann Gefangenentransport zum Pier (Platz für ca 15 mit Gepäck, wir waren locker 30 mit Gepäck!), nochmal Fähre nach Phi Phi und zuletzt Longtailboot zum Resort. Ankunft 17.30 Uhr. Dazwischen: warten, warten, warten... Und wenn wir mit warten fertig waren, nochmal warten ;-) 




Lief aber alles problemlos (auch das warten!) war wirklich gut organisiert. Für den Seegang konnten die ja nix, das letzte Stück mit dem Longtail wäre ich beinahe gestorben vor Angst. Mann, war ich froh heile an der Rezeption zu sitzen. 

Unser Bungalow war steil oben am Berg, aber der kleine Thai hat es sich nicht nehmen lassen und hat beide Rucksäcke hochgetragen.... Irgendwie ist es in diesem Thailandstep ständig steil, sehr steil oder extrem steil! Thailandurlaub for runaways!

Unsere Befürchtungen dass es uns schwer fallen wird vom Luxus wieder auf Low Budget umzusteigen waren sofort weggewischt, als wir den neuen Bungalow betreten haben. Es gab zwar nur kaltes Wasser zum Duschen, was aber bei andauernden 30 Grad gar nicht schlimm ist. 





Durstig nach der langen Reise sind wir zuerst an der Strandbar eingefallen um uns anschließend im Beachrestaurant ein wirklich gutes Fish & Prawn BBQ einzuverleiben. Nach einem Absacker an der Bar sind wir in unserem Dschungelbungalow sicher nicht alleine, aber sehr seelig in den Schlaf gefallen. 

Montag, 17. November 2014

Upgrade...

Der vorherige Abend hat uns ganz schön dahingerafft und so hat uns selbst die Sonne morgens nicht gleich wach bekommen! Kurz nach 7 sind wir aber trotzdem aus den Federn gekrabbelt, mussten ja um 10 Uhr schon mit Sack und Pack bereitstehen. Scheinbar waren wir heut Nacht nicht alleine, vor unserem Bungalow lagen drei treue Seelen, die sich riesig gefreut haben, als wir die Türe geöffnet haben :-) nach einem kurzen Hüpfer ins Meer und einem Frühstück mit Begleitschutz, haben wir unsere Rucksäcke gepackt. So schnell konnten wir gar nicht schauen, hatten wir schon Besuch....


Die drei haben uns noch einige Meter hinter dem Taxi herlaufend begleitet und gebührend verabschiedet. Jetzt geht's zur letzten Station, bevor wir die lange Reise auf "die andere Seite" antreten. 

Aber was ist das???? Gibt's eine Steigerung von Paradies???? Als wir den ersten Schritt in die neue Unterkunft getan haben, blieb uns beiden gleichzeitig die Spucke weg: das war das Upgrade im Paradies! Es gibt keine Worte, das zu beschreiben, es war einfach unglaublich, sensationell schön....




Nachdem wir uns so ein kleines bischen gefangen hatten, haben wir uns aufgemacht die Anlage zu erkunden und sofort Stellung am Meer bezogen. Gaaaanz alleine am Strand, keine Menschenseele! Haben drei Liegen und eine Sonneninsel belegt, den Ausblick und einen leckeren Fruchtshake genossen!




Ricardo hat sich ne ewiglange Massage gegönnt, ich hab gelesen, bin den Strand abgelaufen und hab am Meer gesessen. Als ein anderes Päarchen aufgetaucht ist, hab ich mich doch tatsächlich gestört gefühlt ;-) Mein Strand!

Gegen 17 Uhr sind wir losgezogen und einem Tip Ricardos bewegungssüchtigem Bruder folgend auf die Top Rock Bar gekraxelt. (Dani, hätte der zu gehabt, mein Fluch wär dir sicher gewesen - so aber mein ewiger Dank!). Wenn man erst mal oben angekommen ist, wurde man mit einem fantastischen Blick belohnt! Ein neuer Freund hat schon auf uns gewartet: Wauwau (der hieß wirklich so) hat sich sogleich auf meiner Matte ausgebreitet!


Außer uns kam noch ein anderes Päarchen und mind 5 Familienmitglieder. Inmitten der Familie haben wir einen fantastischen Sonnenuntergang beobachtet. Die Sonne selbst war hinter Wolken versteckt, aber das anschließende Farbenspiel wollte nicht enden und wurde immer schöner....




Nur schwer konnte ich mich von dort trennen, aber Ricardos Hunger und die Aussicht mit mehr als zwei Singhas da runter zu müssen, waren Argument genug. 

Im Resort haben wir noch ein sehr romantisches Abendessen genossen. 

Bis dahin haben wir unseren Privatpool noch gar nicht genutzt, was wir aber nachgeholt haben. So sind wir im Dunkeln in den ziemlichen kalten Pool gesprungen um uns anschließend in der warmen Badewanne bei Kerzenlicht wieder aufzuwärmen. Einmal kitschig und romantisch muss schon sein :-) danach haben wir uns in unserem "Himmelbett" eingekuschelt und uns wirklich wie im Himmel gefühlt. 

















Samstag, 15. November 2014

Auf den Hund gekommen....

Sonnenhungrig sind wir früh aus dem Bett und direkt ins Meer gehüpft. Im Sonnenaufgang zu baden ist einfach herrlich und unsere Hunde waren auch sofort zur Begrüßung da: Blacky, Seeky und der Boss :-) 



Wurden natürlich auch zum Frühstück eskortiert und am Ende fiel sogar Speck und Toast noch für jeden ab! 


Ricardo ist dann mal losgegangen um einen Roller zu mieten, mit dem wir dann ein bischen über die Insel gefahren sind. Auf der Suche nach dem Wasserfall, sind wir abseits der Hauptstraße über eine zerfurchte Sandpiste gefahren die plötzlich recht steil wurde. Mein Mut und Heldentum hat mich sofort verlassen und wir mussten umdrehen. 


Wäre eh der falsche Weg gewesen, dieser ging zum Bottle Beach und wirklich jeder rät davon ab über Land dorthin zu fahren. Sind dann zum Had Saadet Wasserfall gefahren und dort etwas rumgekraxelt.


 Auch dieser Weg zum Strand war leider ohne Panzer unpassierbar und so sind wir an unseren Nachbarstrand gefahren. 
Vorher aber noch nen kurzen Abstecher auf den Berg um nen schönen Ausblick auf unsere Bucht zu bekommen. 


Hm, schwarze Wolken verheißen meist nix Gutes.... Wir haben's gerade noch geschafft, den Roller abzustellen und in die (zum Glück geöffnete) Bar zu kommen. Zur Abwechslung mal was gesundes trinkend haben wir auf das Ende gewartet und einem Kajakfahrer zugesehen, der sich durch den Monsun Richtung Strand gekämpft hat. Sind den Strand noch abgelaufen, aber hier war alles noch  zu und überall wurde gehämmert und gebaut. So sind wir wieder zurück an unseren Traumstrand und haben uns in die für Thailandverhältnisse riesigen Wellen geschmissen, das hat vielleicht Spaß gemacht :-) das Meer war nach dem letzten Gewitter extrem unruhig und es war erschreckend was die Wellen so alles an den Strand spucken.... Die Thais sind an dem Strand auch immer gleich ganz emsig dabei alles wegzuräumen und das machen die mehrmals am Tag mit Körben und Rechen bewaffnet. Als die Sonne hinter den Bergen am Verschwinden war sind wir zur Massage. Leider gabs gerade nur einen freien Platz und Ricardo hat mich hingeschickt. Einfach nur herrlich, eine Stunde mit kühlender Aloe massiert zu werden, dabei das Rauschen vom Meer zu hören und den Wind zu spüren.... Ricardo hat für heute auf die Massage verzichtet und so sind wir mit Seeky zusammen ins "Dorf" gelaufen. Der kleine ist einfach mit uns ins Restaurant gelaufen und hat es sich unterm Tisch gemütlich gemacht. Wir waren die Attraktion mit unserem Eskorthund und er hat auch nicht gebettelt sondern nur geschlafen. Als wir weitergezogen sind hat er sich genüsslich gestreckt und ist uns wieder nachgedackelt. Die Dorfhunde sind aber nicht so amused wenn die Strandhunde in ihr Revier eindringen und so waren wir ganz froh als Seeky nach einem Abstecher im nächsten Restaurant die Verfolgung eingestellt hat. Gegenüber der Luna Lounge (hatte leider noch zu) haben wir uns an ner kleinen Cocktailbar niedergelassen: coole Musik, gute Cocktails und nette Leute. 




Ich dachte allerdings mich trifft der Schlag als die Besitzerin auf einmal Atemlos aufgelegt hat!!!! Zum Glück war das der einzige musikalische Ausrutscher und so haben wir es doch auf 8 Cocktails gebracht - davon waren 6 Long Island Icetea und wer das Teufelszeug schon mal getrunken hat, kann sich sehr gut vorstellen wie unser Rückweg ausgesehen haben muss!


Seeky hat uns vor dem Bungalow schlafend erwartet und sich über die restliche Packung Pedigree sichtlich gefreut, musste er diesesmal doch nicht teilen :-) ich wollte unbedingt noch ins Meer hüpfen, aber zum Glück war Ricardo so vernünftig und hat mich nur noch ins Bett verfrachtet. Sekunden später waren wir auch schon eingeschlafen.....

Freitag, 14. November 2014

Feels like Robinson Crusoe....

Den Sonnenaufgang selbst haben wir nicht geschafft, trotzdem waren wir so früh wach, dass es für ein paar einsame Poolrunden und ein gemütliches Frühstück zeitlich gut gereicht hat. Um 8.30 Uhr wurden wir dann vom Shuttle zum Pier gefahren um dort mit haufenweise anderer Touristen auf die Fähre nach Phangan zu warten. Woher die nur alle kamen, gefühlt waren wir ziemlich alleine auf der Insel :-) An Deck oben waren schon 4 Jungs und ein Mädel mit lauter Musik am Tanzen, bereits mit jeder Menge leerer Changdosen - es war nicht mal 10!!!! Das konnte ja heiter werden.... Nach ner Stunde haben wir auf Koh Phangan angelegt und ich war seeeehr froh, dass die 5 nicht in den gleichen Shuttle gesetzt wurden :-) mit uns war nur noch ein Päarchen aus Österreich dabei, die gerade auf Weltreise waren! Vielleicht ne halbe Stunde später wurden wir am Strand bei unserem Domizil abgesetzt und ein netter Neuseeländer an der Rezeption hat uns erzählt, dass wir die letzten Gäste sind, ehe sie nun für 3 Wochen zu machen. Es sind keine Angestellten mehr da und wir sind ganz alleine! Wenn wir was brauchen, hilft das Restaurant gerne weiter. Einen Upgrade zum Beachbungalow gabs auch noch, weil der von uns gebuchte beim letzten Sturm beschädigt wurde, wunderbar :-) Mit freudiger Erwartung haben wir unseren Bungalow betreten und haben dann beide nur gegrinst. Es war "nett" und die Wandbilder haben uns zum Schmunzeln gebracht. 



Aber das Wichtigste war da, ein großes Bett, eine Toilette und ne Dusche (mussten später nur feststellen, dass der Wasserdruck eher spärlich bis nicht vorhanden war!) und der herrliche Strand direkt vor der Nase :-)  Den haben wir auch sofort besetzt und unsere Flagge gehisst, bzw unser Handtuch hingeworfen. Das Wasser hat Badewannentemperatur und während Ricardo seine Siesta gehalten hat bin ich mehrmals Baden gewesen. Hin und wieder kam mal jemand von den angrenzenden Luxusressorts des Weges aber ansonsten waren wir ziemlich allein. 


Auf der Fahrt hierher hat Ricardo einen kleinen Ort gesehn, den wir am Nachmittag dann erkundet haben. Eskorthunde hatten wir auch schon wieder dabei und sogar Babykatzen gesehn :-) Viele nette ursprüngliche Kneipen und Bars verstecken sich da hinter den Luxustempeln, welchen wir am Abend wieder einen Besuch abstatten wollen. Nach nem Stop in nem Café, wo wir die Österreicher wieder gesehn haben, sind wir zurück an unseren Strand. Langsam zogen dunkle Wolken auf und erfahrungsgemäß sollte man nicht lange warten um sich ein sicheres Plätzchen zu suchen. Haben's gerade noch bis ins Restaurant geschafft und schon ging's los! Zeit für das erste Singha, gezwungenermaßen! Nachdem es aufgehört hatte sind wir ein Stückchen den Strand hoch, wo sich Ricardo in die sanften Hände einer Thaidame gegeben hat, ich hab derweil den Thais beim Volleyball zugeschaut, gelesen und die Ruhe nach dem Sturm genossen :-)


Nach der Tröpfchendusche sind wir los zum Abendessen und haben uns in ne Reggaebar gelegt. Schön gechillt haben wir so den Tag ausklingen lassen. 

Mit dem Rauschen des Meeres und dem Brummen des Ventilators sind wir auch schnell in den Schlaf abgetaucht :-)

Mittwoch, 12. November 2014

Love and Peach - Auf den Spuren Bob Marleys

Heute sind wir gaaaanz früh aufgestanden, um 6 Uhr saßen wir bereits am Pool mit 2 Tassen Kaffee und haben auf den Sonnenaufgang gewartet. Muss wohl erwähnen, dass eine Tasse mit Kaffee gefüllt war, die andere ist wie von Geisterhand einfach umgefallen und der Kaffee hat sich über den kleinen Tisch ergossen. Wie kann Ricardo nur sowas passieren, völlig unerklärlich ;-) 
Es ist unglaublich wie schnell dieser rote Ball nach oben steigt und was für eine wundervolle und friedliche Atmosphäre herrscht, wenn der Tag erwacht!



Während Ricardo sich rasiert und seine Morgentoilette gemacht hat, bin ich völlig alleine meine Bahnen im Pool geschwommen - vielleicht nicht so ganz alleine, jede Menge Libellen und Squirrels waren auch schon munter :-) Bis zum Frühstück haben wir die friedvolle Ruhe mit Blick auf das Meer genossen. Nach dem Frühstück haben wir uns wieder auf unsere Liegen verfrachtet, gelesen, gesonnt und immer wieder in den Pool gehüpft. Gegen Mittag kam der zappelige Spanier wieder zum Vorschein: bei der Anreise kamen wir an nem kleinen Restaurant vorbei und ich musste mir mein Singha erst verdienen - ok es waren nur 10 min Weg, aber sowas von steil bergauf und das in der Mittagshitze! Die letzten Meter musste mich Ricardo ziehen ;-) na gut, der Ausblick hat sich gelohnt :-)




Heute war "wir-liegen-die-ganze-Zeit-am-Pool-Tag"! Gegen 15.30 haben wir uns nochmal die Schnorchelsachen gepackt und sind runter ans Meer. Das Meer war heute viel ruhiger und das Wasser sehr viel klarer. Es ist unglaublich was sich nur wenige Meter vom Strand entfernt unter Wasser abspielt - hätten wir nur ne Unterwasserkamera.... Allzulange durften wir aber heute nicht im Wasser bleiben, Ricardos Rücken leuchtet sonst in der Nacht.... Die gestrige Beachbar war leider noch zu, hier gibt's eben keine deutschen Öffnungszeiten, dafür aber gute Alternativen :-) Einem Schild folgend sind wir mal wieder steil bergauf in ne Reggae-Bar, wo es Pfirsich und Liebe gibt - wenn das mal nicht vielversprechend klingt ;-) und wirklich, war tt (total toll ;-)) und chillig :-)



Mussten heute aber schon wieder die Ruckäcke packen und konnten nicht solange bleiben. Morgen gehts früh schon nach Koh Phangan. 

Zum Abendessen sind wir runter zum Strand, auch um uns von der schönen Insel zu verabschieden. Scheinbar ist morgen großer Abreisetag, die Spanier und das junge deutsche Päarchen nehmen die gleiche Fähre....

Mit zuvielen Chang (an der Bar gabs Singha nur in Dosen....) im Kopf haben wir uns gegen Mitternacht zurück in den Bungalow geschlichen. Bin mal gespannt, ob wir das morgen mit dem Sonnenaufgang wieder schaffen ;-)



Sonnenschein pur

Endlich! Strahlend blauer Himmel und Sonne pur :-) Heute ist unser Abreisetag bei Alan und Heidi und es war einfach nur schön dort. Sairee Beach ist auch toll gewesen, aber für unsere Generation.... ;-) So haben wir nach dem Frühstück und gebührender Verabschiedung von Heidi und Bailys unseren Weg mit dem Quad angetreten. Alan fuhr mit unserem Gepäck voraus zur Vermietstation. Danach hat er uns an das Pier gebracht wo wir vom nächsten Resort den Shuttle erwartet haben. 



Hat auch alles wunderbar geklappt und die beiden Jungs sind so vorsichtig gefahren, als hätten wir hochexplosives Zeugs dabei - gut, der Weg war mal wieder mehr als abenteuerlich, aber mittlerweile sind wird ja dran gewöhnt :-) Das neue Resort ist sehr schön, wieder ein traumhafter Blick in die Bucht, netter Bungalow mit Gecko 1 und 2 und einen Pool für uns gaaaaanz alleine :-) Den haben wir dann auch zuerst mal in Beschlag genommen und die Aussicht genossen :-)




Natürlich hat es uns dann irgendwann an den Strand gezogen. Mit Strandhandtüchern und Schnorchelausrüstung haben wir uns auf den Weg gemacht. Ganz schön steil und immer schön ein Bein vor das andere! Erleichtert unten angekommen sind wir gleich ins Wasser gehüpft. Wow, kaum 2 Meter vom Strand entfernt tummelt es sich unter uns, dass es eine wahre Freude ist. Wer hätte das noch letztes Jahr gedacht, dass ich mich jemals freuen würde einen Fisch zu entdecken - und dann gleich soviele!!!! Herrlich :-) Da wir ja noch nicht so sonnengewöhnt sind, haben wir uns vernünftigerweise dazu entschlossen nicht zulange in der Sonne zu liegen, sondern lieber einen Drink im Schatten einzunehmen :-) War irgendwie schon klar, dass wir hier abends wieder landen werden - Ab/Aufstieg hin oder her :-)




Wir mussten noch unsere Wäsche abgeben und sind schnell wieder hoch, puh, herzlichste Grüße von der Raucherlunge! Mussten uns unbedingt nochmal ausruhen und haben Siesta (Ricardo) und ein Lesestündchen am Pool eingeschlagen. Wir haben hier zwar keinen Sonnenuntergang, aber die Stimmung war trotzdem schön :-)


Bevor uns die Moskitos ganz aufgefressen haben, sind wir unter die Dusche gehüpft und sind mit Taschenlampen wieder runter an die Beachbar. Gut, dass wir den Weg im hellen schon mal gegangen sind! Ein paar Singha und Chang, ein leckeres Thaiessen und mehrere Stunden später sind wir wieder in unserem Bungalow eingefallen. Morgen früh wollen wir uns den Sonnenaufgang ansehen, Sunrise 6.16 Uhr :-) Aber danach können wir ja nochmal ein Stündchen schlafen ;-)